Heute war das Licht und Wetter so schön, daß ich mir die Zeit nahm und unseren Piratedog Lüla mal zu photographieren. Sie ist so brav und ruhig gewesen, daß meiner Meinung nach sogar ganz gute Bilder bei rausgekommen sind.
Heute war es endlich soweit und wir haben uns hier in der Nähe eine Hundeschule angeschaut.
Die beiden großen Aussenbereiche gefallen uns sehr und der erste Kontakt mit den Teilnehmern der Hundeschule war mehr als erfreulich. Da wir leider den Impfpass von Lüla vergessen haben, durfte sie heute leider noch nicht mitspielen und mitüben. Doch das werden wir nächste Woche gleich nachholen.
Sie macht jeden Tag neue Fortschritte. Neuerdings laufen wir sogar hier auf der Straße immer öfter Abends ohne Leine und üben das Fuss gehen. Sie hört folgsam und man sieht ihr an, daß sie selber Freude dran hat zu lernen. Sie wächst mit ihren Aufgaben und findet ihren Platz in der Familie aus ihrer Sicht immer fester.
Nun schläft sie grade auf ihrem Lieblingskissen.
werden immer länger. Seit wir Lüla (Lydia) haben, machen wir nun alle Wälder um uns rum unsicher und laufen eine Strecke nach der anderen ab. Heute waren wir auch wieder gute 3 Stunden im Wald und sind gelaufen. Es macht viel Freude und tut uns allen sehr gut.
Unsere Lüla ist eine tolle Hündin ohne groß ausgeprägten Jagdtrieb. Gut, die eine oder andere Fährte nimmt sie auf und verfolgt sie solange ihre Leine reicht, aber auch da kommt sie auf Zuruf fast jedesmal problemlos zurück.
Wenn sie sich weiter so gut einlebt hier, werden wir sich sicher nächste Woche das erste mal von der Leine lassen und sie darf frei im Wald laufen. Bin gespannt drauf.
Was auch ansteht ist die erste Hundestundenspielstunde für sie. Hoffe, das ich nächsten Dienstag dazu komme nach Aschaffenburg in die Fasanerie zu fahren mit ihr.
… und wir sind alle glücklich mit ihr. Lüla wie unsere Jüngste sie nennt ist eine 5 Jahre alte Cocker-Mix Hündin die wir aus dem Tierheim haben. Sie kam Anfang des Jahres aus Rumänien hier nach Würzberg ins Tierheim und suchte nach einem neuen Zuhause.
Mein Wunsch nach einem Hund war schon lange da und wuchs immermehr. So fing ich an, im Internet auf den Homepages der Tierheime in der Umgebung zu surfen, Bis ich auf das Tierheim in Würzberg traf. Ich schaute nach Hunden und sah eine süße kleine Hündin namens Lydia. Abends zeigte ich sie Johannes und wollte seine Meinung wissen. Er sagte:”Frag doch nach, ob sie noch da ist”. Was ich am nächsten Tag auch gleich machte und tatsächlich sie war noch zu haben. Also machte ich gleich aus, das wir nachmittags ins Tierheim kommen.
Johannes nahm sich extra früher frei und so fuhren wir nur mit unserer Jüngsten los zum Tierheim.
Kaum kamen wir gegen 16 Uhr an, sahen wir eine Frau mit einer kleinen rotfelligen Hündin spazieren gehen und Johannes meinte: “Könnte das nicht Lydia sein?”. Und als wir beim Tierheim klingelten und begrüßt wurden, stellte sich raus, ja es war Lydia. So warteten wir, bis sie zurück waren und die Frau gab mir sofort die Leine von Lydia in die Hand. Da stand sie nun und schaute mich fragend an. Ich hockte mich zu ihr runter und lies sie an meiner Hand schnüffeln. Immernoch schaute sie mich fragend und verunsichert an und die Tierheimleiterin sagte: “Gehen sie doch mit ihr spazieren, dann sehen Sie wie Sie reagiert.”
Das machten wir und gingen los.Johannes hatte unsere Jüngste immer noch auf dem Arm und als wir draußen im Feld waren, liesen wir die beiden mal aneinander schnüffeln, es schien, als wäre es Liebe auf den ersten Schnupperer. Beide reagierten liebevoll aufeinander und damit war es eigentlich schon entschieden. Wir wollten Lydia mitnehmen. Wir gingen die Spazierrunde noch zu Ende und dann ab zurück ins Tierheim.
Dort fragten wir , wie es nun weiter geht, da wir sie nun wirklich gerne mitnehmen würden. Die Tierheimleitern sagte sofort ja und so machten wir die Verträge klar. Währenddessen erzählte sie uns, das Samstags vorher 3 Bewerber da waren, die sich nach dem Spaziergang mit ihr und einer Bedenkzeit leider nicht mehr meldeten, was wir überhaupt nicht verstehen konnten. Als alle Formalitäten erledigt waren, bekamen wir noch eine Übergangsleine und Geschirr für sie mit und wir gingen zum Auto. Da zeigte sich, das sie Autofahren noch gar nicht kannte und wollte nicht ins Auto springen. Da stand ich nun: einen Hund, den man nun grade etwas mehr als eine Stunde kennt hochheben? Eine andere Wahl hatte ich nicht. Also hoch mit dem Hund und Lydia strahlte mich an. Etwas das problemlos klappt, man kann sie heben und tragen.
Da das Geschirr und die Leine ja nur eine Leihgabe des Tierheims ist mussten wir gleich zum nächsten Fressnapf und Lydia und wir mussten die nächste Prüfung bestehen. Wie reagiert sie auf andere Leute, wie reagiert sie, wenn ich sie gleich umarme um ihr das Geschirr auszuziehen und das neue anzuziehen, sie zu vermessen und so weiter und ein bischen Respekt war von beiden Seite schon zu spüren, aber was soll ich sagen, sie meisterte alles suverän und ruhig. Also haben wir ihr ein wunderschönes Geschirr mit passender Leine gekauft und gingen stolz zur Kasse, dort bekam sie gleich große Komplimente, wie hübsch sie aussieht. Und wir platzten fast alle vor Stolz.
Da wir ja auch noch nichts zu essen für sie zu Hause hatten, sind wir dann gleich noch ins nächste Geschäft gestürmt und haben Lydia im Auto warten lassen. (nächste Prüfung) und auch das klappte so prima. Wir kamen zurück und sie lag auf der Rückbank zufrieden und ruhig. Begrüßte uns mit freudigem Schwanzwedeln und kleiner frechen Zunge, die kurz über meine Hand leckte. Nun hatten wir die Grundausstattung und konnten endlich nach Hause, wo unsere beiden großen Kinder warteten.![]()
Kaum kamen wir an, sprang uns unser Großer schon entgegen und war sprachlos, das wir sie gleich dabei hatten. Unsere Mittlere wusste noch von nichts und ist Mittags mit einem Klassenkameraden schwimmen gefahren und kam keine 20 Minuten nachdem wir zu Hause waren dann auch rein, samt Freund und Mutter. Sie war genauso sprachlos und glücklich wie wir alle und Lydia lies sich von allen streichen, und begrüßte alle freudig und ruhig. Kein Angespringe, kein Gekläffe einfach nur ein liebes Schwanzwedeln und ein Augenaufschlag, den man mit einem Streicheln belohnen muss.
So haben wir uns das immer gewünscht. Eine Hündin, die ausgeglichen und lieb ist. Einfach Lydia.
Abends gingen wir unsere erste Hunderunde hier die Strasse lang. Sie zieht nicht an der Leine, das Gebelle der anderen Hunde lässt sie auch kalt und geht freudig wedelnd dran vorbei. Sogar an unserem schwarzen Kläffer der die ganze Nachbarschaft aufregt.
So verging unser Mittwoch, andem wir Lydia holten.
Die folgenden Tage kommen nach und nach in einem neuen Artikel… daher Fortsetzung folgt