Lüla und der Regen…

Es scheint eine unendliche Geschichte mit unserer Lüla und dem Regen zu werden… Sie geht keinen Meter vor die Türe, wenn sowas doofes nasses vom Himmel auf sie drauf fällt. Lieber hält sie alles ein, als das sie Gassi geht.

Nun habe ich eine ganz liebe, nein meine allerliebste Freundin in Hamburg, die auch einen wasserscheuen Hund hat und sie gab mir den Tip mit einem Regenmantel. Gesagt getan, wir machten uns auf in die nächste Stadt und ab in den Pfötchen und Tatzenmarkt. Lüla nahmen wir mit, was sich als sehr gut rausstellte und probierten gleich am Eingang schonmal ihr Weihnachtesgeschenk das K9 Brustgeschirr an. Hach, ist sie schick damit, schaut aus wie ein  keiner Rettungshund , aber eben nur in Kleinformat. Sie lies es sich mit einem kleinen Lächeln gefallen, war auch sehr durch die guten Gerüche die aus den Leckerlieschütten kamen, abgelenkt. Da wir nicht allzuviel Zeit hatte, gingen wir also weiter zu den Regenmänteln und fragten den freundlichen Verkäufer, ob wir denn die Mäntelchen anprobieren durften. Wir durften und er half uns beim Aussuchen. Wie gut, das wir Lüla mithatten, denn die Maße die ich im Kopf hatte, waren komplett falsch! Sie ist nicht wie ich meinte 45cm lang , sondern 53cm. Damit fielen die schönen roten Jäckchen schonmal aus, denn die endeten mit 45cm Länge.
Der Verkäufer packte uns eine schöne orange-graues Teflonsbeschichtetes Mäntelchen mit Bruthalterung aus und legte es unserer kleinen Hündin an. Sie schaute sooo bedröppelt rein, das war ein Bild für die Götter. Sie knurrte nicht , sie bellte nicht, sie STAND STILL, ebenso still als würde es regne. Wir mussten alle lachen. Der Hund stand wie eine Statue.

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Wir haben den Mantel gekauft und nun bin ich gespannt, wie sie heute Abend damit Gassi geht, denn es regnet … Bericht folgt…


Mittelohrentzündung

Die Nacht von Sonntag auf Montag war schlaflos. Unsere Jüngste hatte furchtbare Ohrenschmerzen und weinte trotz Iboprophensaft immernoch vor Schmerzen. Langes tragen, wiegen und viel Wärme halfen, das sie endlich 3 Stundem am Stück ab halb sechs schlief.

Als Mutter leidet man nicht weniger, weil mal dem Kind den Schmerz so unendlich gerne abnehmen würde, es aber nicht kann.

Unsere beiden großen Kinder hatten bisher nie Mittelohrentzündung und so fehlte mir jegliche Erfahrung. Das einzige was mir sofort in Erinnerung schoss war, dass meine Ma mir immernoch zwischendurch erzählte, das ich es als Kind gehabt haben soll und sie stundenlang mit mir unter einem dicken Wollpullover durch die Wohnung lief und ich mich kaum beruhigen lies.

Gleich Montag früh sind wir zum Kinderarzt und sie bekam Antibiotka verschrieben. Die Apothekerin suchte den Saft raus und schaute fragend auf ihren Monitor an der Kasse. Auf meine Frage, ob alles richtig ist sagte sie: ” Ich schau nur, ob ich Ihnen diesen Saft mit Ihrer Krankenkasse überhaupt geben darf”. Ich dachte mich tritt ein Pferd. Ich fragte, ob es der richtige Wirkstoff ist, was sie bejahte. “Wo ist dann das Problem?!” fragte ich, worauf ich zur Antwort bekam, dass sie nicht wüsste, ob unsere Krankenkasse diesen Saft bezahlen würde. Da war ich dann richtig wütend und sagte ihr, daß es mir gänzlich egal wäre, dann solle sie mir sagen, was ich zuzahlen müsse, aber ich meiner kleinen Tochter nicht eine weitere Minute Schmerzen zumunten würde, nur weil die Krankenkasse vielleicht diesen Saft nicht bezahlt. Ich bekam den Saft und bin wütend aus der Apotheke. Die Apothekerin tat mir leid, aber meine Wut war größer.

DAS kann doch nicht Sinn und Zweck der neuen Gesundheitsreform sein, das ein Kind auf Medikamente warten muss, weil die falsche Firma in der Apotheke vorrätig ist und der der von der Krankenkasse bezahlt wird, erst bestellt werden muss!!!!!
Der Antibiotikasaft schlug zum Glück recht schnell an, das es ihr heute schon wieder gut geht. Hoffentlich muss sie das nie mehr durchmachen.
Noch bin ich mir nicht einig, ob ich nicht einen offenen Brief ans Gesundheitsministerium schreiben sollte, denn DAS ist in meinen Augen ein Ding, das es so nicht geben darf. Wenn bei so kleinen Dingen schon solche Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten gemacht werden, möchte ich nicht wissen, wie es bei schweren Erkrankungen und Operationen ist.

Lüla und die Hundeschule

Heute war es endlich soweit und wir haben uns hier in der Nähe eine Hundeschule angeschaut.
Die beiden großen Aussenbereiche gefallen uns sehr und der erste Kontakt mit den Teilnehmern der Hundeschule war mehr als erfreulich. Da wir leider den Impfpass von Lüla vergessen haben, durfte sie heute leider noch nicht mitspielen und mitüben. Doch das werden wir nächste Woche gleich nachholen.

Sie macht jeden Tag neue Fortschritte. Neuerdings laufen wir sogar hier auf der Straße immer öfter Abends ohne Leine und üben das Fuss gehen. Sie hört folgsam und man sieht ihr an, daß sie selber Freude dran hat zu lernen. Sie wächst mit ihren Aufgaben und findet ihren Platz in der Familie aus ihrer Sicht immer fester.

Nun schläft sie grade auf ihrem Lieblingskissen.